Canon LEGRIA HF R206 Full HD Camcorder (SDXC/SDHC/SD-Slot, 20-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, bildstabilisiert) schwarz
date : December 22nd, 2011Alle Rasierer
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Unverb. Preisempf.: EUR 347,98
Preis: EUR 284,95
Sie sparen : EUR 63,03
Tags : 20fach, bildstabilisiert, Camcorder, Canon, Full, LEGRIA, optischer, R206, schwarz, SDXC/SDHC/SDSlot, TouchDisplay, Zoll, Zoom
- 3,28 Megapixel total; 2,07 Megapixel effektiv für Video; 3,05 Megapixel effektiv für Fotos
- Advanced Zoom 28-Fach; 20-fach Optisch; 400-fach Digital
- großes 7,5 cm (3,0 Zoll) Touch-LCD 100% Gesichtsfeld; ca. 230.000 Bildpunkte
- HD CMOS Sensor; 34mm Filtergewinde; Full-HD-Aufzeichnung mit bis zu 24 Mbps: PreREC, 25p und CINE Modus; elektr. Dynamik-Bildstabilisator, Dual SDXC-Speicherkartenslot
- Lieferumfang: LEGRIA HF R206, Netzteil, Akku BP-110, Interfacekabel (USB), Stereo-Video Kabel, HDMI-Kabel, Handtrageriemen, Digital Video Solution Disk, PIXELA Software, Bedienungsanleitung und Garantiekarte
LEGRIA HF R206 – Camcorder – High Definition





















Nicht das Wahre,
Zunächst das Positive:
Der Camcorder liegt ganz gut in der Hand, was zum Teil daran liegt, daß der Akku in den Boden des Gerätes eingesetzt wird, er steht nirgendwo hervor.
Der Objektivschutz ist elektronisch, man kann ihn also nicht vergessen.
Die Farben wirken ausgesprochen authentisch. Sonys Exmor-Camcorder liefern im Vergleich dazu Farben, die doch ein bißchen sehr lebhaft wirken.
Neutral:
Die Entwackelung ist durchschnittlich. Mit meiner sehr unruhigen Hand funktioniert sie im Bereich bis ca. 5-fachem Zoom ganz gut, Leute mit normal ruhiger Hand dürften also bis vielleicht 10-fach-Zoom ohne Stativ auskommen, mit sehr ruhiger Hand ist wahrscheinlich auch noch mehr drin.
Beim Einsatz einer Class-10-SD-Card meldet der Camcorder eine Class-4-Card. Das ist die Minimalgeschwindigkeit, wenn man volle HD-Auflösung wählt. Es kann also sein, daß der Camcorder bei allen Class-4, Class-6 und Class-10-Karten eine Class-4-Karten meldet.
Negativ:
Ich fang’ mal mit der Software an. Es gibt ein “Transfer-Utility” mit dessen Hilfe man die Dateien auf den Rechner kopieren kann. Das klappt soweit auch ganz gut.
Die Filmdateien liegen in einem “mts”-Format vor und sind so ohne weiteres nicht verarbeitbar. Aber kein Problem, man hat ja auch einen “Video-Browser” im Paket, der Umwandelungsmöglichkeiten bieten soll. Das Programm wird im Datenblatt des Camcorders ausdrücklich genannt; als Käufer hat man es also gekauft und bezahlt. Nur nutzen kann man es noch nicht. Zusätzlich zum bezahlten Entgelt verlangt der Hersteller des Programmes, daß man sich “registrieren” soll. Wenn ich etwas kaufe und bezahle und es funktioniert dann nicht, dann stufe ich es als defekt ein. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht nirgendwo etwas von Leistung gegen Entgelt + Befriedigung der Datensammelwut. Abgesehen davon unterstützt das Programm laut seiner Beschreibung die höchste Aufnahmequalität des Camcorders nicht. Alles, was in höchster Qualität aufgenommen wird, wird in der Qualität reduziert. Da die Rohdaten als solche nicht nutzbar sind (nix da mit einfach umbenennen, Standardprogramme wie Gordian Knot, vlc oder auch der MPC können damit nichts anfangen) stellt sich die Frage, wozu es diese höchste Aufnahmequalität überhaupt gibt, wenn sie doch nicht nutzbar ist.
Es gibt einem Modus “wenig Licht”. Das Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen wird dabei spürbar reduziert. Das Problem als solches bleibt aber leider sehr deutlich bestehen. (Sonys Exmor-Chips spielen in einer anderen Liga.)
Die Schärfe ist im untersten Zoombereich hervorragend. Ab irgendwo um 5-fach-Zoom herum fällt sie plötzlich deutlich ab. Ob das auch passiert, wenn man von der Standardeinstellung “Advanced Zoom” (28-fach) auf nur optischen Zoom (20-fach) umschaltet, habe ich nicht mehr getestet, die Möglichkeit fällt mir gerade beim Schreiben ein.
Zoomt man schnell relativ stark, also z.B. von 5-fach auf 25-fach, findet der Autofokus gelegentlich selbst nach mehreren Sekunden Wartezeit nicht die richtige Entfernung. Man muß den Zoom wieder zurücknehmen, um das Bild wieder scharf zu bekommen.
Der Akku (BP-110) ist sehr flach und wird, wie oben schon geschrieben, in das Gerät eingesetzt. Nachteil ist die geringe Kapazität. Man braucht für 90 Minuten Aufnahme einen weiteren Akku. Zur Marktverfügbarkeit des Camcorders habe ich nur einen einzigen Anbieter gefunden, Stückpreis 65,-. Das wird sich zukünftig wohl ändern, ist aber zur Zeit (05.03.2011) ein klarer Minuspunkt. Die Ladezeit lag bei mir bei ziemlich exakt zwei Stunden.
Der Grund, warum ich diesen Camcorder bestellt habe, war der “Progressiv-Modus”. Leider muß man die Betonung auf “Modus” legen, nicht auf “progressiv”. Es wird interlaced gefilmt; der “Progressiv-Modus” bedeutet nur, daß bereits im Camcorder deinterlaced wird. Zugeben muß ich allerdings, daß das Ergebnis zwar nicht mit einer einer progressiven Aufnahme vergleichbar, aber dennoch erstaunlich gut ist.
Der Kritik meiner Vorrezensoren bezüglich der Bedienbarkeit via Touchscreen muß ich mich ebenfalls anschließen. Will man schnell etwas umstellen, hat man ein Problem. Wer nicht täglich filmt, wird immer wieder Funktionen suchen und mit normalgroßen Männerhänden auch immer wieder mal einen falschen Menüpunkt erwischen.
Fazit:
Insgesamt ist der Camcorder nicht wirklich schlecht, die mitgelieferte Software allerdings eher als Scherz zu sehen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unter dem Strich nicht angemessen. (Man braucht ja sinnvollerweise noch zwei 16gb-SD-Karten á ca. 25,- und mindestens einem Zweitakku für…
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| Kommentar als LinkGute Full HD-Kamera für Einsteiger mit leichten Schwächen bei der Bedienung,
Nachdem Amazon wie immer flott geliefert hatte, bot das letzte Wochenende mit einem Fußballspiel und diversen Besuchen im Bekanntenkreis reichlich Einsatzmöglichkeiten für die Canon LEGRIA.
Was zunächst auffiel ist die unglaublich kleine und leichte Bauweise der Kamera (270 Gramm, 60 x 62 x 121 Millimeter), die in meiner doch recht groß geratenen Hand beinahe zu verschwinden drohte. Dennoch liegt die Kamera auch bei mir gut in der Hand und die häufig benötigten Bedienelemente für Foto, Zoom und Filmen sind auf den ersten Griff zu erreichen. Die restlichen filmerischen Funktionen sind über das 3 Zoll große Touchscreen anzusteuern. Hier bietet die Legria einiges an Effekten und Features wie die schnelle Aufnahme von kurzen Spots, oder Dauerpufferung der letzten 3 Sekunden, damit ein zu spätes “Draufhalten” ausgeglichen werden kann. Diese Features sind allerdings absolut nicht selbsterklärend und intutiv aufzurufen, sondern erfordern ein Auseinandersetzen mit der leider nur als PDF mitgelieferten, umfangreichen Bedienungsanleitung.
Die Bedienung des Displays funktioniert mit den Fingern eher mäßig, besser jedoch mit dem mitgelieferten Ministift (auf Neudeutsch “Stylus”).
Hier liegt in meinen Augen die größte Schwäche der Kamera, der Stylus schreit geradezu “verlier mich” und kann nur unbefriedigend an der Kamera befestigt werden. Ohne Stylus sind die Finessen der Kamera kaum zugänglich, ein ständiges rausfummeln des Stylus zur Bedienung ist ausgesprochen lästig. Am besten eignet sich die Kamera daher zum Filmen im Automatikmodus, der sehr ansprechende Ergebnisse liefert, den ambitionierteren Filmer aber sicher nicht zufrieden stellen wird.
Das Display mit einer Auflösung von 230.000 Pixeln ist ansonsten über jeden Zweifel erhaben, bietet eine gute Bildqualität und kann in jede gewünschte Richtung gedreht werden.
Der CMOS Bildsensor ist mit einer Größe von 1/4,85 Zoll liefert Filmaufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD-Auflösung) die für eine Kamera dieser Preisklasse sehr ansprechend aussehen. Leichte Schwächen zeigt die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen, ein merkliches Rauschen setzt ein, dass sich auch durch die Nachtmodi nicht wirklich unterdrücken lässt.
Zusätzlich zum optischen 20fach Zoom bietet die Canon LEGRIA HF R206 einen digitalen 400fach Zoom, was sich in einen Brennweitenbereich von 40 bis gut 1100 Millimeter übersetzt. Bei den starken Zoomstufen leistet der Bildstabilisator die von Canon Kameras gewohnte hervorragende Arbeit. Sollten die integrierten Brennweiten nicht ausreichen, können über ein Objektivgewinde die Konverter TL-H34 II (Tele) und WD-H34 II (Weitwinkel) angeschraubt werden (bedeutet allerdings eine Investition von weiteren 130 Euro).
Die Tonqualität ist durchweg gut, besonders postiv fällt der sehr niedrige Rauschlevel auf, sowie die Tatsache, dass keine Kameragräusche wie Zoom oder Autofokus zu hören sind.
Zur Datenspeicherung verfügt die Legria über zwei SDXC Karten-Slots, die getrennt angesteuert werden können und sich auch zum Kopieren von Bilddateien eignen. 4GB reichen für etwa 1h Aufnahme bei hoher Qualität
Der Akku gehört zu den Schwachstellen der Kamera, nach 2,5stündiger Ladezeit hält er gerade mal knapp eine Stunde, mindestens ein zweiter Akku ist Pflicht. Ärgerlich ist, dass ein externes Ladegerät nicht im Lieferumfang enthalten ist und so ein Ladevorgang zunächst einmal nur in der Kamera im ausgeschalteten Zustand möglich ist.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Kamera und weitere Käufer werden es auch sein wenn sie:
- eine Einsteiger-HD-Kamera mit dennoch guter Bildqualität suchen, mit der sie im Automatik-Modus einfach drauflosfilmen können ohne sich um weitere Einstellungen kümmern zu wollen.
- eine besonders kleine Kamera suchen, die man immer dabei haben kann.
- bereit sind, noch etwas Geld für ein externes Ladegerät und ein bis zwei zusätzliche Akkus auszugeben.
Auf mich treffen diese Voraussetzungen zu, darum von mir eine Kaufempfehlung,
Wer viel mit verschiedenen Einstellungen experimentieren will, wird sich mit Sicherheit über die fummelige Bedienung des Touchscreens schwarz ärgern…
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| Kommentar als LinkGroße und kleine Schwächen,
Fangen wir mal mit den Basics an:
Die Videokamera liefert eine von der Qualität her gute Aufnahme. Das gilt sowohl für die Auflösung des Bildes, wie auch für die Farbumsetzung und die Schattierung. Einen Hollywoodfilm sollte man damit zwar nicht drehen, aber für Urlaubs- oder Partyvideos sollte es mehr als genug sein. Von daher hat die Kamera schon einmal das wichtigste Kriterium erfüllt.
Auch hat der Hersteller eine ganze Reihe an aktuellen Standardmaßnahmen eingebastelt: Der Objektivschutz schließt automatisch, das (Touch)display lässt sich in alle Richtungen drehen (und kippt das Bild entsprechend) und der Lederhandgurt ist relativ frei verstellbar. Auch das Design ist relativ gelungen. Eben schlicht.
Zusätzlich zu diesen wesentlichen positiven Punkten haben sich aber einige negative Punkte eingeschlichen:
1) Die Kamera wird mit einer Software geliefert. Problematisch ist, dass die Kamera die Filmdateien im mts-Format speichert. Zwar kann man dieses mit Hilfe der Software übertragen und auch bspw. mit dem Windows Media Player abspielen, jedoch lässt es sich in die wenigsten Schnitt oder Bearbeitungsprogramme laden. Eigentlich sollte das kein Problem sein, da der Hersteller auch noch eine Software zur Konvertierung mitgeliefert hat. Hierbei handelt es sich aber um eine Trialversion. Ergo muss ein Freewarekonverter her. Damit geht es dann.
2) Mitgeliefert wird auch ein Akku. Dieser lässt sich einfach in die Kamera einsetzen und mit Hilfe eines mitgelieferten Kabels auch unprobelmatisch laden. Ärgerlich ist viel mehr, dass er bereits nach einer Stunde geneigt ist, den Geist aufzugeben. Wer also etwa einen Tag unterwegs ist, wird daher einige Probleme bekommen. Hier wurde auf jeden Fall deutlich gespart. GGf. muss ein Zweitakku oder einfach ein besserer Akku her.
3) In puncto Verarbeitung kann man von Canon eigentlich mehr erwarten. Irgendwie ist die Kamera zwar schon solide, doch klappt bspw. das Seitendisplay beim normalen Tragen der Kamera schon einmal auf. Da wäre mehr drin gewesen.
4) Problematisch ist auch, dass Touchmenü. Mal eben schnell eine Funktion (und sei es nur die Aufnahmequalität) umstellen ist nicht drin. Dafür muss man zu viel klicken und gerade am Anfang zuviel suchen. Hinzu kommt, dass das Display dann doch relativ klein ist und man sich bei den ebenfalls kleinen Symbolen auch gerne mal verklickt.
5) Außerdem fallen massive Qualitätsunterschiede in der Aufnahme auf. Unter Normalbedingungen, wie oben erwähnt, läuft das alles ganz prima. HD-Aufnahmen sind aber längst nicht so sauber, wie man es erwartet. Die automatische Fokussierung dauert bei einem schnellen Zoomwechsel auch ihre Zeit. Für die Normalaufnahme reicht es aber völlig.
Fazit: Eine durchaus brauchbare Kamera, jedoch mit vielen großen und kleinen Schwächen. Gestört hat mich vor allem, das seltsamme Dateiformat. Wenn man auf der Packung eine Software ankündigt und diese dann im Ergebnis nicht wirklich beiligt, ist dass doch ziemlich dreist.
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